Privacy Policy Cookie Policy Terms and Conditions Wiener Staatsoper - Wikipedia

Wiener Staatsoper

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wiener Staatsoper
vergrößern
Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper (früher k.k. Hofoper), das "Erste Haus am Ring", ist das wichtigste Opernhaus Wiens und eines der bekanntesten der Welt. Aus den Mitgliedern des Staatsopernorchesters rekrutieren sich auch die Wiener Philharmoniker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Staatsoper kurz nach Baubeginn im Jahr 1863
vergrößern
Die Staatsoper kurz nach Baubeginn im Jahr 1863
Opernhaus um 1900
vergrößern
Opernhaus um 1900

Das Gebäude wurde als erstes aus dem Wiener Stadterweiterungsfond bestrittenes Monumentalgebäude der Ringstraße im Jahr 1860 ausgeschrieben. Bereits Ende 1861 begann der 1869 fertiggestellte Bau nach Plänen der – auch privat miteinander verbundenen und gemeinsam in einem Haus im 6. Bezirk lebenden – Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll im Stil der Neorenaissance. Das Gebäude wurde jedoch von der Öffentlichkeit nicht sehr geschätzt. Einerseits konnte es gegenüber dem riesigen Heinrichshof, einem privaten Zinshaus (im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1955 durch den Opernringhof ersetzt), seine monumentale Wirkung nicht richtig entfalten. Andererseits wurde, nachdem das Ringstraßenniveau vor der Oper nach Baubeginn um einen Meter gehoben wurde, diese als „versunkene Kiste“ und – in Analogie zum militärischen Desaster von 1866 – „Königgrätz der Baukunst“ heftig kritisiert und trieb schließlich van der Nüll in den Freitod. Knappe 10 Wochen später erlag Sicardsburg einem Herzinfarkt; somit erlebte keiner der beiden Architekten die Fertigstellung.

Die Eröffnungspremiere war Don Giovanni von Mozart am 15. Mai 1869. 1920 erfolgte die Umbenennung von „k.k. Hofoper“ zu „Staatsoper“. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges am 12. März 1945 geriet die Oper nach amerikanischen Bombardements, die eigentlich der Raffinerie in Floridsdorf gegolten haben, in Brand. Die Vorderfront, die schon vorsorglich vermauert war, blieb erhalten. Die Zuschauerränge und die Bühne wurde aber ein Raub der Flammen. Lange Zeit gab es Diskussionen, ob die Oper wieder im ursprünglichen Zustand aufgebaut werden sollte oder geschleift und hier oder an einem anderen Ort neu aufgebaut werden soll. Schließlich setzte sich die Idee des Wiederaufbaus durch. Maßgeblich beteiligt war der damalige Wiederaufbauminister Udo Illig. Eine politische Entscheidung traf Leopold Figl 1946 mit dem Ziel, 1949 eine bespielbare Oper wieder öffnen zu können. Ein Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben, den Erich Boltenstern gewann. Die eingereichten Vorschläge reichten von einer völligen Neugestaltung des Zuschauerraums bis zu einer Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands. Boltenstern entschied sich für eine Wiederherstellung mit gleichzeitiger Modernisierung der Formensprache im Geiste der 1950er Jahre. Um eine gute Akustik zu erreichen, wurde – u.a. auf Anregung von Arturo Toscanini – vor allem Holz verwendet. Außerdem wurden im Parterre die Sitzplätze reduziert und der zuvor mit Säulen ausgestattete vierte Rang offen gestaltet. Die Fassade sowie die Eingangshalle und darüber das so genannte Schwindfoyer (mit Fresken von Moritz von Schwind) waren von Bombentreffern verschont worden und blieben im ursprünglichen Stil des Historismus erhalten.

In der Zwischenzeit führte das Opernensemble, das vorerst in die Wiener Volksoper auswich, die Proben und Aufführungen in dem seit längerer Zeit geschlossenen Theater an der Wien durch, wo bereits am 1. Mai 1945 – als nach der Befreiung von der Nazi-Herrschaft auch die Republik Österreich wieder existierte – die ersten Vorstellungen gegeben wurden. 1947 führte das Ensemble schon eine Auslandstournée nach London durch.

Aufgrund der desolaten Zustände am Theater an der Wien versuchte die damalige Opernleitung, finanzielle Mittel zu lukrieren. Dabei kamen viele Spenden von Privatpersonen. Aber auch die Sowjets zeigten großes Interesse am Wiederaufbau der Oper und spendeten Baumaterial.

Doch 1949 war gerade ein Notdach über der Oper errichtet, der Wiederaufbau dauerte noch an. Erst am 5. November 1955, also nach dem Staatsvertrag, konnte die Staatsoper mit Fidelio von Ludwig van Beethoven unter der Leitung von Karl Böhm neu eröffnet werden. Als Besucher war auch der damalige amerikanische Außenmister John F. Dulles zugegen. Auch der ORF nutzte die Eröffnung für eine seiner ersten Liveübertragungen zu einer Zeit, in der es erst ca. 800 Fernseher in ganz Österreich gab.

Das bis zur Eröffnung zusammengehaltene Ensemble zerbröckelte in den kommenden Jahren zusehends und ein internationales Ensemble bildete sich neu.

Nach 1945 bildete sich das Wiener Mozart-Ensemble heraus, das weltweit Gastspiele absolvierte und für seine besondere Gesangs- und Spielkultur gerühmt wurde. Sein Gründer und Mentor war der österreichische Dirigent Josef Krips, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft die Nazi-Zeit nur durch glücklichen Zufall und Hilfe von Kollegen überlebt hatte. Sofort nach 1945 begann Krips die Wiederaufbauarbeit an der Staatsoper und konnte seine ästhetischen Prinzipien durchsetzen. Dazu zählte die Abkehr vom romantischen Mozart-Ideal mit voluminösem Orchesterklang. Stattdessen kamen wieder kammermusikalische Qualitäten zum Tragen sowie ein durchsichtiger, leichter Klang, der später für typisch wienerisch gehalten wurde. Wesentliche Sänger waren Erich Kunz, Elisabeth Schwarzkopf, Wilma Lipp u.a. Bereits 1947 gastierte das Mozart-Ensemble an der Covent Garden Oper in London mit Mozarts Don Giovanni. Dort sang der vor den Nazis geflüchtete Richard Tauber noch einmal den Don Ottavio. Drei Monate später starb Tauber, und da wurde bekannt, dass er, um sich den Traum zu erfüllen, noch einmal mit der Staatsoper Mozart aufzuführen, nur noch mit einer halben Lunge auf der Bühne gestanden hat. Viele andere Künstler wurden mit dem Mozart-Ensemble in Verbindung gebracht, z. B. Karl Böhm, doch haben sie eine eher periphere Rolle darin gespielt, indem sie die Arbeit anderer lediglich fortführten. Für Krips war dies der Anfang seiner Weltkarriere, die ihn an die wichtigsten Opernhäuser der Welt brachte. Bis zu seinem Tod 1974 galt Krips als einer der wichtigsten Maestri der Staatsoper.

[Bearbeiten] Gegenwart

Innenansicht, Proszenium und Ränge
vergrößern
Innenansicht, Proszenium und Ränge

Die Wiener Staatsoper hat ein Repertoiresystem: über 50 Produktionen stehen auf dem Spielplan. Daher kann das Haus zehn Monate im Jahr nahezu täglich mit Opern bespielt werden.

Herbert von Karajan führte in seiner Direktionszeit das Prinzip ein, Opern ausschließlich in der Originalsprache aufzuführen. Außerdem hob er das bis dahin gültige Ensembleprinzip mit lediglich vereinzelten Gastsängern auf und begann damit, die international besten Sänger an die Staatsoper zu engagieren, wobei zumeist nur die kleineren Partien aus dem Ensemble besetzt wurden. Damals begann eine Zusammenarbeit mit der Mailänder Scala, die sich auf Produktionen ebenso bezog wie auf die Besetzungen. Die wichtigsten Mitglieder der Wiener Staatsoper traten nun auch in Mailand auf, vor allem bei Werken von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die von Karajan eingeführten Starbesetzungen herrschen bis heute an der Staatsoper vor. Große Künstler sind hier aufgetreten, Sängerinnen von Maria Callas bis Jessye Norman sowie Agnes Baltsa und von Renata Tebaldi sowie Leonie Rysanek bis Anna Netrebko und Angelika Kirchschlager, Sänger von Giuseppe di Stefano bis Luciano Pavarotti sowie Juan Diego Flórez und von Ettore Bastianini sowie Eberhard Waechter bis Bryn Terfel und Thomas Hampson. Unter den Dirigenten finden sich Erich Kleiber, Ernest Ansermet, Hans Knappertsbusch, Rudolf Moralt, Fritz Reiner, Gianandrea Gavazzeni, Antonino Votto, Tullio Serafin, Heinrich Hollreiser, Dimitri Mitropoulos, Igor Strawinsky, Paul Hindemith, Michael Gielen, Pierre Monteux, Robert Stolz, André Cluytens, Leonard Bernstein, Carlos Kleiber, Riccardo Muti, Gerd Albrecht, Alberto Zedda, Georg Solti, Riccardo Chailly, Horst Stein, Nello Santi, Francesco Molinari-Pradelli, Erich Leinsdorf, Nikolaus Harnoncourt, Colin Davis, Christoph von Dohnányi, Giuseppe Sinopoli, Arnold Östman, John Eliot Gardiner, Roger Norrington, Christian Thielemann, Daniele Gatti. Inszenierungen u. a. von Margarethe Wallmann, Josef Gielen, Wieland Wagner, Luchino Visconti, Franco Zeffirelli, Otto Schenk, August Everding, Vaclav Kaslik, Jorge Lavelli, Götz Friedrich, Tom O'Horgan, Dieter Dorn, Piero Faggioni, Gian-Carlo Menotti, Giulio Chazalettes, Peter Wood, Harold Prince, Giorgio Strehler, Jean-Pierre Ponnelle, Ken Russell, Ruth Berghaus, Harry Kupfer, Antoine Vitez, Luca Ronconi, Alfred Kirchner, Johannes Schaaf, Giancarlo del Monaco, Pier Luigi Pizzi, Karl-Ernst Herrmann, Jürgen Flimm, Istvan Szabo, Hans Neuenfels, Herbert Wernicke, Christine Mielitz, Peter Stein oder David Pountney waren an diesem Operntheater zu sehen.

Mit Beginn der Saison 2005-2006 wurden die Ballettcompagnien der Staatsoper und der Volksoper unter die gemeinsame Leitung von Gyula Harangozó gestellt. Damit war eine Verkleinerung der jeweiligen Ensembles verbunden. In den Ballettaufführungen der Staatsoper werden nun verstärkt internationale Gaststars eingesetzt.

[Bearbeiten] Saison 2006/2007

In der Saison 2006/2007 sind an der Staatsoper fünf Neuproduktionen im Haupthaus, eine Uraufführung im Kinderopernzelt sowie einige Wiederaufnahmen geplant. Die erst Premiere am 25. Oktober gilt Giuseppe Verdis Otello unter der Leitung von Daniele Gatti, Regie führt Christine Mielitz; mit Johan Botha in der Titelpartie, Falk Struckmann als Jago sowie Krassimira Stoyanova als Desdemona).

Am 9. Dezember ist die Premiere von Strauss’ Arabella mit dem Dirigenten Franz Welser-Möst, der Regie von Sven-Eric Bechtolf, den Bühnenbildern von Rolf Glittenberg und den Kostümen von Marianne Glittenberg. In den Hauptpartien werden Adrianne Pieczonka (Arabella), Genia Kühmeier (Zdenka), Thomas Hampson (Mandryka) und Michael Schade (Matteo) auftreten. Am 3. März 2007 folgt die erste Neuproduktion von Jules Massenets Manon seit 1971: Unter dem Dirigenten Bertrand de Billy sowie der der Regie von Andrei Serban singt Anna Netrebko die Titelpartie, außerdem sind Roberto Alagna (Chevalier Des Grieux) und Adrian Eröd (Lescaut) angesetzt.

Am 1. April 2007 findet die Premiere von Gaetano Donizettis La Fille du Régiment unter dem Dirigenten Yves Abel und dem Regisseur Laurent Pelly statt (Koproduktion mit der Covent Garden Opera London und der New Yorker Metropolitan Oper). Neben Natalie Dessay als Marie singt Juan Diego Flórez den Tonio, Carlos Álvarez den Sulpice und Montserrat Caballé als Duchesse de Crakentorp.

Die letzte Neuinszenierung der Saison 2006/07 ist Boris Godunow von Modest Mussorgsky am 28. Mai. Die musikalische Leitung wird Daniele Gatti übernehmen, für die Inszenierung wird Yannis Kokkos verantwortlich sein. Ferruccio Furlanetto (Boris Godunow), Jorma Silvasti (Schuiskij), Robert Holl (Pimen), Clifton Forbis (Grigori), Olga Borodina (Marina) und Falk Struckmann (Rangoni) bilden die Besetzung.

Mira Lobes Kinderbuch "Die Omama im Apfelbaum" war Vorlage für Elisabeth Naskes gleichnamige Kinderoper, die als Auftragswerk der Wiener Staatsoper am 15. April 2007 im Weltpremiere erleben wird. Zuvor schon wird am selben Ort Mozarts Jugendwerk Bastien und Bastienne (ab 24. September) wiederaufgenommen.

Weitere Wiederaufnahmen sind: Donizettis Roberto Devereux mit Edita Gruberova als Elisabetta (ab 16. September), Giuseppe Verdis I vespri siciliani (ab 23. September) sowie Jacques Offenbachs Les Contes d'Hoffmann (ab 7. Juni). Dazu kommt noch Mozarts Idomeneo im Theater an der Wien ab 17. Jänner 2007. Darüberhinaus sind am 5. Dezember Mozarts Requiem unter Christian Thielemann, am 17. Mai Gustav Mahlers 2. Symphonie unter Seiji Ozawa sowie am 26. Oktober das Konzert für Österreich geplant, bei dem Nikolaus Harnoncourt die Wiener Philharmoniker dirigieren wird.

[Bearbeiten] Der Opernball

Eine international bekannte Veranstaltung ist der Opernball, der alljährlich am letzten Donnerstag im Fasching stattfindet. Der Opernball zieht regelmäßig Gäste aus aller Welt an, vor allem aus dem Bereich von Wirtschaft und Politik und wird von einer breiten Medienberichterstattung begleitet.

Während der Veranstaltung findet in Wien stets die "Opernballdemonstration" statt, die als eine Kritik an der als elitär (wegen der sehr hohen Preise), selbstgefällig (wegen der umfassenden Inszenierung des für die Teilnahme vorausgesetzten Reichtums für Fernsehen und Zeitungen) und reaktionär (wegen des Hochhaltens eines veralteten Kulturverständnisses) angesehenen Veranstaltung verstanden wird. Dabei ist es auch zu Gewalttätigkeiten zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

Seit 1998 findet als weitere Gegenveranstaltung in Wien der "Opferball" statt, der von der Wiener Straßenzeitung Augustin veranstaltet wird und als "Wiederbelebung des vergessenen Sinns des Faschings" verstanden wird. Obdachlose haben freien Eintritt, die Bands nehmen keine Gage und die Einnahmen kommen dem Obdachlosen-Projekt zu Gute. (siehe [1])

[Bearbeiten] Das Opernhaus und die Kinder

Die Wiener Staatsoper gilt als besonders kinderfreundlich: sie ist seit der Direktion Holender (der selber Vater von drei Kindern ist) für ihre häufigen Aufführungen von kindergerechten Produktionen bekannt, die in einem eigens konstruierten Zelt auf dem Dach, in der Kinderoper stattfinden. Beispiele dafür sind etwa die Opern Peter Pan, Das Traumfresserchen oder Der 35. Mai. Außerdem findet jedes Jahr eine Aufführung der Zauberflöte für 9-10-jährige Kinder in der Dekoration des Opernballs statt. Außerdem bietet das Opernhaus für Buben und Mädchen zwischen 8-14 Jahren eine eigene Opernschule an, die neben einer regulären Schule nachmittags zu absolvieren ist. Die Kinder werden pädagogisch fachkundig an das Musiktheater herangeführt sowie für ein mögliches Berufsziel als Sänger sensibilisiert. Die Staatsoper rekrutiert für ihre Produktionen die Darsteller für Kinderrollen aus dieser Opernschule.

[Bearbeiten] Das Stehplatzpublikum in der Wiener Staatsoper

Sitzplan & Lage der Stehplätze
vergrößern
Sitzplan & Lage der Stehplätze

Direkt vor den Aufführungen sind günstige Stehplatzkarten zu erwerben, die bei Zuschauern jeder Altersgruppe beliebt sind. Diese Stehplätze haben mittlerweile eine fast legendäre Stammkundschaft, die als gnadenlos gilt sowie ihr Missfallen besonders laut und unmissverständlich ausdrückt -- aber auch am lautesten einer ihrer Ansicht nach gelungenen Aufführung zustimmt.

[Bearbeiten] Der Neue Merker

Alle Aufführungen der Wiener Staatsoper werden in der von einem unabhängigen Verein herausgegebenen Opernzeitschrift „Der Neue Merker“ rezensiert. Dies ist weltweit einzigartig: andere Opernmagazine konzentrieren sich fast ausschließlich auf Neuproduktionen und Premieren. Die Zeitschrift hat auch eine Online-Version, die unter www.der-neue-merker.at zu lesen ist.

[Bearbeiten] Direktoren

Franz Freiherr von Dingelstedt(1814–1881):Erster Staatsoperndirektor
vergrößern
Franz Freiherr von Dingelstedt
(1814–1881):
Erster Staatsoperndirektor

Direktoren der Staatsoper bzw. Hofoper waren

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Galerie

Koordinaten: 48° 12′ 10" N, 16° 22′ 08" O


Static Wikipedia 2008 (no images)

aa - ab - af - ak - als - am - an - ang - ar - arc - as - ast - av - ay - az - ba - bar - bat_smg - bcl - be - be_x_old - bg - bh - bi - bm - bn - bo - bpy - br - bs - bug - bxr - ca - cbk_zam - cdo - ce - ceb - ch - cho - chr - chy - co - cr - crh - cs - csb - cu - cv - cy - da - de - diq - dsb - dv - dz - ee - el - eml - en - eo - es - et - eu - ext - fa - ff - fi - fiu_vro - fj - fo - fr - frp - fur - fy - ga - gan - gd - gl - glk - gn - got - gu - gv - ha - hak - haw - he - hi - hif - ho - hr - hsb - ht - hu - hy - hz - ia - id - ie - ig - ii - ik - ilo - io - is - it - iu - ja - jbo - jv - ka - kaa - kab - kg - ki - kj - kk - kl - km - kn - ko - kr - ks - ksh - ku - kv - kw - ky - la - lad - lb - lbe - lg - li - lij - lmo - ln - lo - lt - lv - map_bms - mdf - mg - mh - mi - mk - ml - mn - mo - mr - mt - mus - my - myv - mzn - na - nah - nap - nds - nds_nl - ne - new - ng - nl - nn - no - nov - nrm - nv - ny - oc - om - or - os - pa - pag - pam - pap - pdc - pi - pih - pl - pms - ps - pt - qu - quality - rm - rmy - rn - ro - roa_rup - roa_tara - ru - rw - sa - sah - sc - scn - sco - sd - se - sg - sh - si - simple - sk - sl - sm - sn - so - sr - srn - ss - st - stq - su - sv - sw - szl - ta - te - tet - tg - th - ti - tk - tl - tlh - tn - to - tpi - tr - ts - tt - tum - tw - ty - udm - ug - uk - ur - uz - ve - vec - vi - vls - vo - wa - war - wo - wuu - xal - xh - yi - yo - za - zea - zh - zh_classical - zh_min_nan - zh_yue - zu -