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Dena-Netzstudie

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Der korrekte Titel dieses Artikels lautet „dena-Netzstudie“. Diese Schreibweise ist aufgrund technischer Einschränkungen derzeit nicht möglich.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hatte eine erste Studie mit dem Titel: „Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020“ (dena-Netzstudie) in Auftrag gegeben. Erstellt wurde sie von einem Konsortium der drei Netzbetreiber (E.On Netz, RWE Transportnetz Strom, Vattenfall Europe Transmission), dem Deutschen Institut für Windenergie DEWI und dem energiewirtschaftlichen Institut der Universität Köln. Finanziert wurde sie von Verbänden, Windparkplanern, den genannten Betreibern der öffentlichen Stromnetze und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Deutschland). Am 18. Februar 2005 wurde die Studie - nach kontroversen Diskussionen in einer Projektsteuerungsgruppe - von den Beteiligten akzeptiert und anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Annahmen

Ausgangspunkt der Studie ist ein angenommener Ausbau der Erneuerbaren Energien auf 20 % des deutschen Stromverbrauches im Jahre 2015. Es wird dann mit einem Anstieg der installierten Leistung von Windenergieanlagen an Land auf 26,2 GW und auf See von 27,9 GW gerechnet.

Um die bei diesem Ziel auftretenden Auswirkungen auf das Stromnetz und die übrigen Elektrizitätswerke zu ermitteln, wurden Szenarien für die Jahre 2007, 2010, 2015 und 2020 erarbeitet. Die Studie hat gezeigt, dass die Ergebnisse für die Zeit nach 2015 nicht sicher genug vorhersagbar sind. Die Verhandlungen über eine zweite Netzstudie zogen sich von Mitte 2005 bis mindestens Herbst 2006 hin.

[Bearbeiten] Ausbau des Stromnetzes an Land

Das bereits bestehende Höchstspannungsnetz muss an Land um 5 % erweitert werden. Bis zum Jahr 2007 sind das 275 km, bis 2010 550 km und bis zum Jahr 2015 noch einmal 415 km.

[Bearbeiten] Auswirkungen auf die konventionellen Elektrizitätswerke

[Bearbeiten] CO2-Ausstoß

Der geplante Ausbau der Windenergienutzung kann einen zusätzlichen Ausstoß von Treibhausgasen konventioneller Kraftwerke in Folge des geplanten Atomausstiegs vermeiden. Erst wenn man die Kosten der Emissionszertifikate und einen steigenden Preis für Energierohstoffe mit berücksichtigt, kann ein Rückgang des CO2-Ausstoßes erwartet werden.

[Bearbeiten] Regel- und Reserveleistung

Die Studie hat zwar eine deutliche Steigerung des Bedarfs an Regel- und Reserveleistung bis 2015 ermittelt (mit über 7.000 MW mehr als Verdreifachung ggü. 2003), diese kann jedoch vollständig durch den entlasteten Kraftwerkspark und seiner Betriebsweise gedeckt werden. Dazu sind keine zusätzlichen Kraftwerke zu installieren und zu betreiben. Im Gegenteil, durch die gesicherte Leistung der installierten Windenergiekapazitäten kann ca. 2.000 MW konventionelle Kraftwerksleistung langfristig ersetzt werden.

[Bearbeiten] Kostenentwicklung

Der Kraftwerkspark wird in Richtung auf Kraftwerke mit geringeren Kosten für das investierte Kapital und höheren spezifischen Kosten für den fossilen Brennstoff verschoben. Dem stehen die Mehrkosten für die Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz entgegen.

In allen untersuchten Szenarien wurde bei einer angesetzten Inflationsrate von 1,5 % pro Jahr ein insgesamt höheres Kostenniveau errechnet. Für nicht subventionierte Stromverbraucher kommt die Studie je nach Szenario auf 0,385 bis 0,475 Cent je kWh Mehrkosten und bei subventionierten Verbrauchern auf 0,15 Cent je kWh im Jahr 2015.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch

Windenergie, Windenergieanlage, Windpark, Stromnetz,

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