Privacy Policy Cookie Policy Terms and Conditions Hude (Oldenburg) - Wikipedia

Hude (Oldenburg)

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Wappen Karte
Wappen von Hude
Hude
Deutschlandkarte, Position von Hude hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Oldenburg
Koordinaten: Koordinaten: 53° 7′ N, 8° 28′ O 53° 7′ N, 8° 28′ O
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 124,64 km²
Einwohner: 15.751 (1. März 2006)
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27798
Vorwahlen: 0 44 08, 0 44 84 (Hude/Wüsting)
Kfz-Kennzeichen: OL
Gemeindeschlüssel: 03 4 58 010
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Parkstraße 53
27798 Hude
Webpräsenz:
Bürgermeister: - (parteilos, von der SPD gestützt)

Hude (Oldenburg) ist eine Gemeinde zwischen Oldenburg und Bremen. Sie gehört zum Landkreis Oldenburg in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

  • 1232 erstmals urkundlich erwähnt in den "Annales Cistercienses", Errichtung des Klosters
  • 1536 Abbruch des Klosters
  • 1867 Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Oldenburg nach Bremen
  • 1972 freiwilliger Zusammenschluss der Gemeinden Hude und Wüsting im Rahmen der Gebietsreform.

Hude gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der in Folge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde liegt am Rande der leicht hügeligen Wildeshauser Geest und wird durch zahlreiche Bachläufe sowie sumpfiges Gelände geprägt.

  • Höchster Geländepunkt: 31,5 m über NN (Hohenbökener Weg).
  • Tiefster Geländepunkt: 0,2 m unter NN (Hollersiel)

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Kloster Hude

Kloster Hude
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Kloster Hude

Das Kloster wurde durch den Zisterzienserorden im Jahre 1232 gegründet. Von der im 13. Jahrhundert im Stil der Backsteingotik errichteten Anlage sind Teile der ehemals dreischiffigen Klosterkirche als Ruine sowie die Torkapelle (heute St. Elisabethkirche) und das Abthaus erhalten. Über mehr als zwei Jahrhunderte lang wurden die Grafen von Oldenburg innerhalb der Klostermauern begraben.

Neben Landschenkungen bildeten die Herstellung von Tonwaren, Webwaren sowie die eigene Ziegelei die wirtschaftliche Grundlage.

Soziale Umbrüche im Verlauf der Reformation führten zum Niedergang des Klosters bis zu dessen Auflösung im Jahre 1536. Aufgrund der grossen Nachfrage an Baumaterial wurden Teile der Anlage bis zu deren Erwerb durch Kurt Veit von Witzleben im Jahre 1687 abgebrochen. Die Familie v. Witzleben nutzt bis heute das zum Gutshaus umgebaute ehemalige Abtshaus des Klosters.

[Bearbeiten] Gemeindegebiet

Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 124,6 km², davon werden 9290 ha landwirtschaftlich genutzt. Der Rest besteht aus Waldland (1146 ha) und bebauten Flächen sowie Straßenland (898 ha).

[Bearbeiten] Landwirtschaftsstruktur

Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe (Stand 1995) beträgt nahezu 1600. Davon erreichen etwa 1337a eine Durschnittsgröße zwischen 30 und 50 ha.

[Bearbeiten] Wirtschaftsstruktur

In Hude sind als große Arbeitgeber überregionaler Bedeutung die Amazonen-Werke (Landmaschinen) und die DOMO-Gruppe (Polstermöbel) vertreten. Neben diesen großen Unternehmen gibt es eine Reihe kleinerer Betriebe, die nicht zuletzt durch Ihre Innovationen und Qualitativ hochwertigen Arbeiten/Produkte sich überregional Rang und Namen verschafft haben. So z.B. die Firma Labom (Mess- und Regeltechnik) oder das Ingenieur- und Planungsbüro Palandt, welches mittlerweile international gefragt ist.

[Bearbeiten] Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Arbeitsort

Insgesamt gibt es in der Gemeinde 2678 (Stand 30. Juni 2005) [3079, Stand 1. Januar 2000] sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Die meisten sind in Energie, Wasser, Bergbau und verarbeitendem Gewerbe tätig (1542), in der Landwirtschaft arbeiten dagegen nur rund 100 Beschäftigte.

[Bearbeiten] Weblinks


Andere Sprachen

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